
Katrin Hotz
Die Bilder der jungen Kunstschaffenden Katrin Hotz sind weder gezeichnet, noch fotografiert. Ihre Werke sind Ablagerungen von Staub, Schimmel, Algen, aber auch Regen und Schnee, die sich im Lauf der Zeit auf den von Katrin Hotz ausgelegten Diarahmen gesammelt haben.
Die Serie erinnert an naturwissenschaftlichen Kultivierungen von Mikroorganismen in der Petrischale. Durch die Vergrösserung wird ein langsamer Transformationsprozess erkennbar. Fäulnis, Schimmelbildung und unkontrollierbare Veränderungen sind entgegen der wissenschaftlichen Konservierungerwünscht und Teil der entstehenden Kompositionen.
Katrin Hotz hat von 1999 bis 2001 an der F+F, Schule für Kunst und Mediendesign, Zürich Kunst studiert bevor sie 2003 Ihren Bachelor of Arts an der Ecole cantonale d’Art du Valais, ECAV in Sierre machte. Von 2005 bis 2007 absolvierte sie ein Masterstudium (MAPS – Art in Public Sphere) an der ECAV in Sierre. Sie lebt und arbeitet in Biel.
